Wie erstelle ich einen QR-Code?
Wähle zuerst, was der Code enthalten soll, und fülle die passenden Felder aus. Für einen Link fügst du die vollständige Adresse ein. Für dein WLAN gibst du Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselung an. Für eine E-Mail trägst du die Adresse ein und, wenn du willst, Betreff und Text. Für eine Visitenkarte füllst du Name, Telefon, E-Mail, Firma, Position und Website aus. Der Code erscheint schon beim Tippen, so siehst du jede Änderung und kannst einen Tippfehler korrigieren, bevor du etwas speicherst.
Danach gestaltest du ihn in den Design-Bereichen. Unter Stil legst du die Form der Punkte und der drei Ecken fest. Unter Farbe wählst du eine Farbe oder einen Verlauf und den Hintergrund, der auch transparent sein kann. Unter Logo setzt du dein eigenes Bild in die Mitte. Unter Rahmen bekommt der Code ein Etikett mit kurzer Beschriftung, und unter Größe und Qualität stellst du Bildgröße, Fehlerkorrektur und Ruhezone ein. Passt alles, wählst du PNG, SVG oder JPG und lädst den Code herunter, oder du kopierst das Bild direkt in einen Chat oder ein Dokument.
Tipp: Teste den Code vor dem Druck mit zwei verschiedenen Handys. Ein kurzer Scan deckt einen falschen Link oder eine zu helle Farbe auf, solange die Korrektur noch nichts kostet.
Welchen QR-Code-Typ soll ich wählen?
- Link. Führt zu einer Website, einem Formular, einem Ort auf der Karte, einer Speisekarte oder einem Video. Mit Abstand die häufigste Wahl.
- Text. Zeigt beim Scannen reinen Text: eine Adresse, eine Seriennummer, einen Gutscheincode oder eine Notiz. Zum Lesen ist kein Internet nötig.
- WLAN. Verbindet die meisten aktuellen Handys mit deinem Netz. Praktisch für Gäste, das Café oder die Ferienwohnung, ohne das Passwort vorzulesen.
- WhatsApp, Telefon und SMS. Öffnen einen Chat, die Telefon-App oder eine neue SMS. Gib die Nummer immer mit Landesvorwahl ein, zum Beispiel +49 170 1234567, dann funktioniert der Code in jedem Land.
- E-Mail. Öffnet eine neue Nachricht mit Empfänger, Betreff und Text.
- Kontakt. Speichert eine Visitenkarte (vCard) mit Name, E-Mail, Firma und Website mit einem einzigen Scan.
Bist du unsicher, ist ein Link die sicherste Wahl: Die Seite dahinter kannst du später ändern, der gedruckte Code bleibt gleich.
Wie bleibt ein gestalteter QR-Code gut lesbar?
Am wichtigsten ist der Kontrast. Halte den Code dunkel auf hellem Hintergrund: Das Tool misst den Kontrast und warnt unter 4 zu 1 oder wenn der Code heller ist als sein Hintergrund. Bei einem Verlauf zählt die hellere der beiden Farben. Ein Logo verdeckt einen Teil des Musters, deshalb wird die Fehlerkorrektur mit Logo auf Hoch gestellt, und du bekommst eine Warnung, wenn das Logo größer als 25 Prozent des Codes ist. Lass die Option Freiraum eingeschaltet, damit keine Punkte halb verdeckt werden.
Die Ruhezone, also der leere Rand um den Code, sollte mindestens 2 Module breit sein, und das Bild darf nicht verzerrt werden. Für Flyer, Aufkleber und Plakate ist SVG die beste Wahl, weil es sich ohne Unschärfe vergrößern lässt. Als PNG oder JPG sind 2048 Pixel das Maximum. Wichtig: Dieses Tool erstellt keine Zahlungscodes. Einen GiroCode für Überweisungen oder einen QR-Code zum Bezahlen erstellst du mit deiner Banking- oder Rechnungssoftware oder bekommst ihn von deinem Zahlungsanbieter.
Ist es sicher, einen QR-Code online zu erstellen?
Ja. Die Seite lädst du online, aber den Code erzeugt dein eigener Browser. Was du eingibst, ob privater Link, WLAN-Passwort oder Telefonnummer, und das Logo, das du hinzufügst, werden auf deinem Gerät zu einem Bild und gehen nie an einen Server. Es gibt kein Konto, und nichts davon wird für später gespeichert.
Viele kostenlose QR-Generatoren erstellen dynamische Codes, die über eine fremde Adresse umleiten und nach einer Testphase plötzlich nicht mehr funktionieren. Hier steckt keine Umleitung und kein Tracking-Link im Code, also zählt oder verfolgt niemand die Menschen, die ihn scannen. Prüfen kannst du das im Netzwerk-Tab deines Browsers, während du tippst: Es werden keine Inhalte verschickt. Denk nur daran, dass ein WLAN-Code das Passwort lesbar enthält. Häng ihn also nur dort auf, wo du das Passwort auch weitergeben würdest.