Wie komprimiere ich ein Bild auf eine kleinere Dateigröße?
Füge das Bild oben hinzu, wähle eine Zielgröße oder eine Qualitätsstufe und klicke auf „Bild komprimieren“. Du bekommst eine neue, leichtere Datei, dein Original bleibt unberührt. Das Ergebnis wird mit seiner neuen Größe angezeigt, du siehst also sofort, ob es die vorgegebene Grenze einhält.
Fotos werden kleiner, indem Details wegfallen, die das Auge kaum bemerkt, etwa winzige Farbunterschiede in einem blauen Himmel. Je mehr du verlangst, desto mehr davon geht verloren. Deshalb bleibt ein Bild bei einem sanften Ziel scharf, während ein hartes Ziel es weich oder blockig wirken lässt.
Tipp: Will eine Seite sowohl eine kleine Datei als auch genaue Maße, ändere zuerst die Bildgröße und komprimiere danach. Weniger Pixel heißt, der Kompressor muss weniger entfernen, und die Qualität hält besser.
Welche Zielgröße soll ich wählen: 1 MB, 500 KB oder 200 KB?
Nimm die Grenze, die das Formular nennt, und nicht weniger. Eine Faustregel für die üblichen Werte:
- Unter 1 MB. Gut für E-Mail-Anhänge und viele Upload-Formulare. Fotos sehen meist fast genauso aus wie das Original.
- Unter 500 KB. Eine häufige Grenze bei Bewerbungsportalen. Die meisten Fotos sehen in normaler Größe weiter gut aus.
- Unter 200 KB. Knapp, oft verlangt für Bewerbungsfotos, Profilbilder oder Fotos für Online-Anträge. Rechne mit weicheren Details, besonders bei großen, unruhigen Motiven.
- Unter 100, 50 oder 20 KB. Prüfungs- und Behördenportale verlangen solche Grenzen oft für Fotos und Unterschriften. Zuerst sinkt die Qualität. Reicht das nicht, wird das Foto auch in Pixeln verkleinert, und das Ergebnis nennt dir die neue Größe. Für jede andere Zahl wähle Eigene.
Ist dein Bild ein Screenshot mit flachen Farben oder Text, kann PNG schwer sein. Wandelst du ihn mit „Bildformat umwandeln“ in JPG oder WebP um, erreichst du das Ziel oft mit weniger sichtbaren Spuren.
Warum sind meine Handyfotos so groß, und was kann ich tun?
Handykameras nehmen weit mehr Pixel auf, als ein Formular oder Chat braucht, ein einzelnes Foto hat schnell mehrere Megabyte. Das meiste davon ist unsichtbar, sobald das Bild auf einem Bildschirm erscheint. Komprimiere für die Größengrenze und nutze zusätzlich „Bildgröße ändern“, wenn die Seite bestimmte Maße verlangt.
Bei fotografierten Dokumenten, etwa einer Quittung für die Steuererklärung oder einem Zeugnis für die Bewerbung, halte das Ziel lieber großzügig, damit Kleingedrucktes lesbar bleibt. Zoom in die Vorschau, bevor du speicherst, denn Text verschwimmt als Erstes.
Ist es sicher, ein Bild online zu komprimieren?
Ja. Du öffnest die Seite zwar online, aber das Komprimieren läuft in deinem eigenen Browser. Das Bild wird auf deinem Gerät gelesen, verkleinert und zurückgegeben. Weder die Datei noch ihr Name oder ihre Größe gehen an einen Server. Das zählt bei Fotos von Ausweisen, Arztunterlagen oder Familienbildern.
Hast du das Tool einmal benutzt, funktioniert es auch ohne Verbindung weiter, du kannst Bilder also im Zug oder bei schwachem Netz verkleinern. Die Privatsphäre kannst du selbst prüfen: Beobachte beim Komprimieren den Netzwerk-Tab deines Browsers, und du siehst keinen Upload.