Wie schneide ich ein Bild zu?
Füge das Bild oben hinzu, und ein Rahmen erscheint darüber. Zieh den Rahmen über das, was du behalten willst, zieh an den Kanten, um ihn größer oder kleiner zu machen, und klicke auf „Bild zuschneiden“. Alles außerhalb des Rahmens wird entfernt, und du lädst das Ergebnis als neue Datei herunter. Dein Original bleibt, wie es war.
Nimm dir einen Moment, um den Rahmen bewusst zu setzen. Lass etwas Luft um ein Gesicht oder ein Produkt, denn zu knapp ist schnell geschnitten, und abgeschnittene Pixel kommen nach dem Speichern nicht zurück.
Tipp: Bist du unsicher, schneide etwas großzügiger zu als nötig. Nachschneiden geht immer, abgeschnittene Ränder holst du aber nicht zurück.
Wie schneide ich ein Porträtfoto für eine Bewerbung zu?
Viele Bewerbungsportale und Anträge, etwa für Mitgliedsausweise, Semestertickets oder Mitarbeiterausweise, wünschen ein Porträt im Hochformat 3:4. Wähle dieses Verhältnis, und der Rahmen rastet in den richtigen Proportionen ein. Du musst nur noch entscheiden, wo er sitzt. Setz das Gesicht ungefähr in die Mitte, mit Kopf und Schultern im Bild und etwas Rand über den Haaren.
Die Vorgabe „Foto 3 × 4 cm“ speichert das Bild mit genau 354 × 472 Pixeln, das ergibt gedruckt 3 × 4 cm bei 300 dpi. Die einfache Vorgabe 3:4 behält die Form, aber keine feste Größe. Nennt das Formular eine andere Größe, schneide auf 3:4 zu und stell dann mit „Bildgröße ändern“ die genaue Zahl ein. Begrenzt es auch die Dateigröße, schließe mit „Bild komprimieren“ ab.
Eine Vorgabe für das biometrische Passbild mit 35 × 45 mm gibt es hier nicht. Für Personalausweis und Reisepass nehmen die Behörden in Deutschland seit Mai 2025 ohnehin nur noch digitale Fotos an, die im Amt oder bei einem dafür zugelassenen Fotografen entstehen. Ein selbst zugeschnittenes Bild hilft dort also nicht weiter.
Welches Seitenverhältnis soll ich nehmen?
- Foto 3 × 4 cm. Gespeichert mit genau 354 × 472 Pixeln, druckfertig bei 300 dpi.
- 3:4. Porträtfotos für Bewerbungen und Anträge.
- 4:3. Querformat-Fotos in der klassischen Kameraform.
- 1:1. Profilbilder und Avatare in sozialen Netzwerken und Messengern.
- 16:9. Banner, Video-Vorschaubilder und breite Titelbilder.
- Frei. Wenn du einen störenden Rand oder ein Objekt entfernst und die Endform egal ist.
Prüf die Live-Vorschau vor dem Speichern. Ein Verhältnis, das zu einem Querformat passt, kann bei einem Hochformat den Kopf abschneiden. Dreh das Bild dann mit „Nach links drehen“ oder „Nach rechts drehen“ oder wähle eine andere Form. „Horizontal spiegeln“ korrigiert ein spiegelverkehrtes Selfie.
Ist es sicher, ein Bild online zuzuschneiden?
Ja. Du öffnest das Tool zwar online, aber das Zuschneiden passiert in deinem eigenen Browser. Das Bild wird auf deinem Gerät gelesen, beschnitten und zurückgegeben. Weder die Datei noch ihr Name oder ihre Größe gehen an einen Server. Das zählt bei Fotos von Menschen und bei Ausweisdokumenten.
Nach dem ersten Besuch funktioniert das Tool auch ohne Verbindung. Du kannst es auch selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab deines Browsers, schneide ein Foto zu und sieh, dass kein Upload stattfindet.